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Gewalthaltige Filme und Spiele bieten Nervenkitzel und Aufregung und erfreuen sich allseits großer Beliebtheit. Wissenschaftliche Studien haben jedoch gezeigt, dass der wiederholte und dauerhafte Konsum von Gewaltmedien zu einer Erweiterung und Verfestigung aggressiver Einstellungen und Verhaltensweisen führen kann. Hinzu kommt, dass der Abstumpfungsprozess, der mit dem intensiven und längeren Konsum von Gewaltdarstellungen in Filmen und Spielen einhergeht, die aggressionshemmende Mitleidsfähigkeit mit Opfern von Gewalttaten verringert. Der Hogrefe Verlag hat am 22. Februar 2013 das Trainingsbuch mit CD-ROM „Mediengewalt als pädagogische Herausforderung“ von Ingrid Möller und Barbara Krahé mit einem sieben Einheiten umfassenden Trainingsprogramm zur Förderung der kritischen Auseinandersetzung mit gewalthaltigen Inhalten und zur Verringerung des Konsums von gewalthaltigen Filmen und Computerspielen herausgebracht, um so den negativen Einfluss von gewalthaltigen Inhalten zu reduzieren. Das präventive Trainingsprogramm ist für den Einsatz bei Jugendlichen in der Schule konzipiert, da in der sensiblen Lebensphase des Jugendalters der intensive Konsum von Gewaltmedien die Norm- und Wertentwicklung der Jugendlichen besonders nachhaltig beeinflusst. Das Trainingsbuch enthält ausführliche Durchführungsanleitungen sowie zahlreiche Trainingsmaterialien, wie z. B. Broschüren für Eltern und Schüler, Arbeitsblätter sowie ein Medientagebuch. Das Training wurde hinsichtlich seiner Wirksamkeit sowie seiner Praktikabilität zum Einsatz im Schulalltag erfolgreich getestet.
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In verschiedenen Publikationen informiert die FSF über den Umgang mit Medien, über Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung zu Medienwirkungen sowie über allgemeine Themen des Jugendmedienschutzes: Bereits seit 1997 erscheint vierteljährlich die Fachzeitschrift tv diskurs – Verantwortung in audiovisuellen Medien, viele Bücher wurden und werden direkt von der FSF oder mit ihrer Unterstützung herausgegeben. Als multimediales Lernangebot bietet sich die DVD-ROM Krieg in den Medien für die praktische medienpädagogische Arbeit an. Das in dieser Website integrierte Medienarchiv beinhaltet nicht nur die Artikel aus der tv diskurs, sondern auch Beiträge, die im Zusammenhang mit FSF-Veranstaltungen entstanden sind (Vorträge, Berichterstattungen, Trailer).
Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V.: www.fsf.de
„Aktion Jugendschutz“ ist ein baden-württembergischer Verein zur Stärkung des Jugendschutzes, der vielfältige Materialien zur Medienerziehung für Eltern, Pädagogen und Lehrer publiziert: Jugendschutzgesetze, Suchtprävention, Medienerziehung, Gewaltprävention, Sexualerziehung, Kinderrechte, Kinderpartizipation, Migration, Umwelt, Erziehung und Gesellschaft sind die Themen im Umgang mit den Medien Fernsehen, Computer und Internet und Umgang mit Gewalt in den Medien. Das 2009 neu aufgelegte Infoblatt Computerspiele informiert über Computerspiele und ihre Einordnung in die Spielewelt heutiger Heranwachsender. Es rät zur informierten Gelassenheit und zum pädagogischen Eingreifen, wenn nötig.
Aktion Jugendschutz Badem-Württemberg: www.ajs-bw.de
Der amerikanische Militärpsychologe Dave Grossman und die Erziehungsberaterin Gloria DeGaetano zeigen die erschreckenden Parallelen zwischen den bei der Ausbildung von Soldaten benutzten Videosimilatoren und so genannten "Ego-Shooter"-Videospielen auf. Diese Spiele bildeten bei den Massakern an amerikanischen Schulen und zuletzt auch in Erfurt einen deutlichen Tathintergrund. Grossmans Anliegen ist es, die Hersteller solcher "Spiele" und die Medienverantwortlichen zur Verantwortung aufzurufen. Den Eltern geben die Autoren wichtige Hilfen im pädagogischen Umgang mit gewalthaltigen Medien und ihren Kindern. Die deutsche Ausgabe wird ergänzt durch einen Beitrag des Medienpädagogen Prof. Werner Glogauer zum Zusammenhang von Mediennutzung und Gewalttaten von Jugendlichen sowie einer Reportage der "Spiegel"-Redakteurin Barbara Supp zu den Amokläufen von Bad Reichenhall und Erfurt. Das Nachwort des Übersetzers Bruno Sandkühler weist auf pädagogische Konsequenzen hin: Was können wir tun, um dem Medienkonsum, insbesondere gewalthaltiger Medien, von Kindern vorzubeugen?.
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Zwischen Schein und Wirklichkeit im Computerspiel: Läßt sich heute noch in den in Millionenauflagen verkauften Computerkriegsspielen die realistische Kriegssimulation von fiktiven Spielen unterschieden? Gieselmann analysiert anhand der Beispiele „Command & Conquer", „Counter-Strike" und „Falcon 4.0" die verschiedenen inhaltlichen Aussagen dieser populären Computerspiele und überprüft ihre Wirkung in kritischer Auseinandersetzung mit der Spieltheorie des Psychoanalytikers D. W. Winnicott und der Simulationstheorie von Jean Baudrillard. Er zeigt, daß Militärsimulationen die Spieler nicht unbedingt aggressiver machen, sondern dem Spieler ein verharmlostes Bild vom realen Krieg imputieren. Militärsimulationen vertuschen die reale Gewalt des Krieges.
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Vor dem Hintergrund der zunehmenden Verbreitung und technischen Perfektionierung von Hard- und Software, die das Eintauchen in virtuelle Parallel-Welten mehr oder weniger alltäglich macht, soll in der Buchreihe "Virtuelle Welten" relevantes theoretisches und praktisches Wissen über Hintergründe und Folgen, Chancen und Risiken dieser Entwicklung bereitgestellt werden. Über aktuelle Forschungsergebnisse soll ebenso berichtet werden wie über Projekte aus der Praxis und neue Entwicklungen. Die Reihe ist ausdrücklich interdisziplinär angelegt und soll insbesondere Sozial- und Geisteswissenschaftlern, aber auch Informatikern und Technikern, die an sozialen und gesellschaftlichen Entwicklungen interessiert sind, als Forum dienen. In diesem Band wird im Rahmen einer Untersuchung der Frage nachgegangen, wie Kinder zwischen acht und 14 Jahren mit Video- und Computerspielen umgehen und wie sie diese virtuellen Spielewelten wahrnehmen und bewerten. Dazu wurden mehr als 1.100 Kinder mit einem standardisierten Fragebogen befragt.
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Im Herbst 2000 wurde ein Kooperationsprogjekt des NLI und der Niedersächsischen Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk (NLM) zum Thema Mediengewalt abgeschlossen. Ziel des Projektes war es, praktische Handreichungen für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte zu entwickeln, die konkrete Hilfestellungen und Anregungen für die pädagogische Praxis bieten. Entstanden sind 6 Handreichungen zu Teilaspekten des Themas für verschiedene Altersgruppen und Jahrgangsstufen: Downloads und Linkliste.
Schulen in Niedersachsen - Aktionsprogramm n-21: www.n-21.de
There is perhaps no bigger or more important issue in America at present than youth violence. Jonesboro; Paducah; Pearl, Mississippi; Stamps, Arkansas; Conyers, Georgia; and, of course, Littleton, Colorado. We know them all too well, and for all the wrong reasons: kids, some as young as eleven years old, taking up arms and, with deadly, frightening accuracy, murdering anyone in their paths. What is going on? According to the authors of Stop Teaching Our Kids to Kill, there is blame to be laid right at the feet of the makers of violent video games (called "murder trainers" by one expert), the TV networks, and the Hollywood movie studios - the people responsible for the fact that children witness literally thousands of violent images a day.
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What makes soldiers kill - or not - animates this intriguing survey by a psychologist and former U.S. Army officer. Grossman reveals that only a fraction of soldiers kill during warfare (and feel revulsion when they do); the rest (about 85 percent in World War II) resist by missing the target or refusing to fire. With an eye to the military command's imperative of overcoming that innate resistance, Grossman quotes numerous anecdotes that exemplify the phenomenon and studies that examine it. With such knowledge, the military has implemented training that gets firing rates up to 90 percent of soldiers, but the psychic cost of blazing away for real is heavy. Individually, a killer goes through thrill-remorse-rationalization stages; socially, the killer needs reassurance and if it is not received, will suffer post-traumatic stress syndrome, characteristic of Vietnam veterans. Grossman concludes his findings of "enabling factors" in killing by identifying them at work in the rampant violence afflicting American society. A book that requires some steely fortitude to finish, but once done, On Killing delivers insights on human nature that are both gratifying and repelling.
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Stand: 26. September 2013