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PC-Spiele: Erziehung

Lesen Sie hier, warum Computer Spaß machen und das Selbstvertrauen fördern. Außerdem: Ab wann darf mein Kind an den Computer? Verhindert eine zu frühzeitige Beschäftigung mit dem Computer die Entwicklung kreativer Fähigkeiten? Oder ist ein spielerischer Umgang mit den Neuen Medien schon im Kindergartenalter ein Muss, wenn aus den Kleinen mal etwas werden soll? Denn einst steht fest: Der Computer ist zum Alltagsmedium geworden und wird in den kommenden Jahrzehnten eine immer größere Rolle spielen. Der Computer ist damit nur eines von vielen Freizeitmedien, die in jedem Haushalt zur Verfügung stehen werden. Daher ist es wichtig, dass Kinder zu einem sinn- und verantwortungsvollen Mediengebrauch erzogen werden. Entscheidend ist die Vorbildfunktion der Eltern bei jungen Kindern: Was tun Eltern und Kinder gemeinsam am Computer? Welche Spiele werden gespielt? Welche Internetseiten werden besucht? Es gibt tolle Angebote für Kinder, bei denen sie multimedial lernen, komplizierte Sachverhalte verstehen und dabei Umfang und Geschwindigkeit ihrer eigenen Lernprozesse steuern können. Computer schaffen dabei Selbstvertrauen, da sie nie kritisieren und immer geduldig sind, die richtige Beschäftigung mit dem Computer hilft sogar hypteraktiven Kindern, sich zu disziplinieren und am Ball zu bleiben. Obwohl es schon Software für Säuglinge ab sechs Monaten gibt, sollte man Kinder erst dann an den Computer lassen, wenn sie anfangen, sich für die Kiste zu interessieren, was meistens mit drei Jahren passiert. Wichtig ist dabei, dass die Eltern das Kind begleiten und mit ihm über seine Erfahrungen sprechen, damit die Erlebnisse mit der Realität verbunden werden können. So ist es sinnvoll, nach einem Computerspiel auf dem Bauernhof einen realen Bauernhof zu besuchen. Dabei sollte der Computer nur eine Freizeitbeschäftigung von vielen bleiben. Kinder brauchen ausgiebige Bewegung beim Herumtollen, Sport und Spielen mit Freunden. Für Schulkinder gibt es eine Menge guter Software. Die Kinder wiederholen spielerisch den Schulstoff und bei guter Software mit hohen Spiel- und Spaßfaktor merken die Kinder nicht, dass sie dabei lernen. Gute Kindersoftware wird hier auf MedienGewalt.de unter Die besten Lernspiele und Die beste Lernsoftware empfohlen. Und eine Linksammlung mit den besten Internseiten für Kinder, Jugendliche, Schüler und Eltern finden Sie hier!
Zeitschrift Eltern: www.eltern.de
Bei lehrer-online gibt es mehrere Artikelserien zur sicheren Mediennutzung, darunter eine zu Computerspiele: Während Computerspiele einen festen Platz in der Welt von Kindern und Jugendlichen haben, sollen sie zum einen aggressiv und gewalttätig machen, zum anderen strategisches Denken und Koordinationsfähigkeit fördern. Die von lehrer-online zusammengestellten Information sollen dabei helfen, sich einen Überblick über die vielfältigen Themen und Meinungen zu verschaffen. In dem Artikel Interview: Computerspiele aus Sicht des Lehrers wird deutlich, dass Computerspiele Fragen nach der Faszination, ihrer Wirkung, der Darstellung von Gewalt, den Suchtfaktoren, der ökonomischen Bedeutung, den Werbeeinflüssen, Gruppenprozessen in Spielergemeinschaften und den Gründen für exzessives Spiele im Unterricht aufwerfen und damit reflexives Denken und Handeln und den kritischer Umgang mit Medien fördern. Darüber hinaus können Schüler vielfältige Kompetenzen im Umgang mit Computerspielen erwerben, die im späteren Berufsleben gefragt sind. In dem Artikel Interview: Computerspiele aus Sicht des Medienpädagogen wird die Bedeutung des Spiels in der Entwicklung von Kindern ergründet und was Computerspiele dazu beitragen können: Denn im Spiel können Kinder Wissen sammeln, sich ausprobieren und dabei ihre Möglichkeiten und Grenzen erfahren und da Computer einen festen Bestandteil in unserem Leben ausmachen, gehört das Computerspiel zur Spielwelt der Kinder, in denen sie wichtige Erfahrungen machen können. In dem Artikel Computerspiele - Das Problematische greift die problematischen Aspekte des Spielens am Computer auf und stellt Meinungen von Experten zum Thema vor. Der Artikel Wie wirkt virtuelle Gewalt beschäftigt sich mit den Wirkungen von Gewaltdarstellungen in Computerspielen auf die Computerspieler und die Gesellschaft. Dabei werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, die helfen, die Auswirkungen von virtuell erlebter und ausgeübter Gewalt zu begrenzen: Orientierung geben verschiedene institutionelle Einrichtungen wie die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften, die gewaltdarstellende Computerspiele indiziert, deren Weitergabe an Jugendliche verboten ist, oder die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), die Altersempfehlungen für Computerspiele vergibt. Dabei sollte man das Schöne an Computerspielen nicht vergessen, das sich in vielen faszinierenden Computerspielen zeigt, die zudem jugendfreien Spielspaß vermitteln. Die Faszination von Computerspielen liegt darin begründet, dass Computerspiele viele Bedürfnisse befriedigen: Das Lernen von komplexen Zusammenhängen und Problemlösestrategien, das Erleben der damit verbundenen Zunahme von spielerischer und technischer Kompetenz, das Ausüben von Macht und Kontrolle, das Erfahren der Koppelung der Computerspielewelten mit der Realität, die Möglichkeit, Defizite zu kompensieren, das gemeinschaftliche Erleben in der Peer-Group und das Erleben von Flow beim Eintauchen in die faszinierenden Computerspiele-Welten erlaubt eine zeitunabhängige Freizeitbeschäftigung, die sinnvoll und lehrreich zugleich sein kann. Gute und spannende Computerspiele werden hier auf MedienGewalt.de unter Die besten PC-Spiele, Konsolenspiele und Lernspiele für Kinder und die gesamte Familie empfohlen.
lehrer-online: www.lehrer-online.de
Von der „Aktion Jugendschutz“ Baden-Würrtemberg können vielfältige Materialien zur Medienerziehung für Eltern, Pädagogen und Lehrer bezogen werden. Die Ausgabe Alles nur Spiel? des Online-Magazins „ajs-Information“ beschäftigt sich mit der Rolle von Gewalt in den Medien, diskutiert den Einfluss von Gewaltspielen auf männliche Jugendliche und gibt mit dem Erfahrungsbericht eines Insider Einblicke in die Spielerszene. Es werden Tipps für die Erziehung, Konzepte zum kreativen Umgang mit Computerspielen und ein spielerisches Konzept namens "Hardliner" zum Umgang mit Gewaltspielen gegeben, das das Spielverhalten männlicher Jugendlicher berücksichtigt.
Aktion Jugendschutz Badem-Württemberg: www.ajs-bw.de
Was sind Bilder vom Krieg für uns? Dokument, Beweis, Information, Unterhaltung oder zielgerichtete Propaganda? Wer Kriegsdarstellungen wahrnimmt – unabhängig davon, ob es sich dabei um Bilder aus Nachrichtensendungen, Spielfilmen oder Computerspielen handelt –, muss sie verstehen, interpretieren und einordnen. Dasselbe Bild, dieselbe Sequenz, gesehen in einem anderen Kontext, mit anderem Vorwissen oder in eine andere Dramaturgie eingebunden, kann informieren, beunruhigen oder verharmlosen, aber auch manipulieren. Die Bundeszentrale für politische Bildung informiert in einem Dossier mit 12 Artikeln über den Krieg in den Medien (Mediale Kriegsdarstellungen vom Kriegsbericht bis zum Computerkriegsspiel, Gemeinsamkeiten der Inszenierung des Krieges in den Bildschirmmedien), den Krieg in den Nachrichten (Strukturen des Medienbetriebs, Situation vor Ort, die öffentliche Meinung und die Sichtweise der Journalisten), den Krieg im Film (Geschichte des Kriegsfilms, Gewalt im Kriegsfilm, besondere Beispiele für Epochen, Kriege und Filme), den Krieg im Computerspiel (Computerspiele und Krieg, Gestaltungselemente von Computerkriegsspielen, Faszination und Wirkung von Computerkriegsspielen) und Kriegspropaganda (Geschichte und Methoden der Kriegspropaganda). Außerdem können Interessierte eine DVD zum Thema beziehen (erschienen 2010), die anhand von etwa 250 Beispielen die theoretischen Konzepte zum Thema "Krieg in den Medien" erläutert. Dafür werden unter anderem Nachrichten aus Hörfunk und Fernsehen sowie Ausschnitte aus Filmen und Computerkriegsspielen genutzt. Mit Texten und Zitaten wird die Wechselwirkung zwischen Medien und Krieg veranschaulicht. Medienübergreifend werden die Unterschiede zwischen Fiktion und Realität herausgearbeitet. Die Wirkung der Gewaltdarstellungen, insbesondere in Kriegsfilmen und Computerkriegsspielen, ist ebenso Gegenstand der DVD-ROM wie die Auseinandersetzung mit der Frage, ob und wann ein militärisches Eingreifen gerecht sein kann oder in welcher Form die Opfer in Kriegsnachrichten dargestellt werden sollten. Grundlage für die Behandlung des Themas war eine öffentliche Fachtagung, die sich theoretisch und praktisch mit der Frage auseinandersetzte, welche Rolle dem Krieg in der Berichterstattung der Medien sowie in Kriegsfilmen und Computerkriegsspielen zukommt, aber auch umkehrt, welche Bedeutung die Medien für die Krieg führenden Parteien haben. Auch als Anregung für Lehrerinnen und Lehrer gedacht liefert die Handreichung zur DVD-ROM eine Vielzahl an Unterrichtsentwürfen. Die zahlreichen Bildbeispiele und Experteninterviews werden von unterrichtsrelevanten Aufgaben, die eine aktive Auseinandersetzung mit dem Thema ermöglichen, begleitet.
Bundeszentrale für politische Bildung: www.bpb.de
Der Medienratgeber SCHAU HIN! informiert Eltern und Erziehende über Entwicklungen der elektronischen Medienlandschaft sowie mögliche Gefahrenquellen, die sich für Kinder aus der Nutzung elektronischer Medien ergeben. Zugleich bietet SCHAU HIN! Eltern und Erziehenden Orientierung in der elektronischen Medienwelt und gibt konkrete, alltagstaugliche Tipps, wie sie den Medienkonsum ihrer Kinder kompetent begleiten können. Dabei rät SCHAU HIN! Eltern und Erziehenden, dass sie auf ihre erzieherischen Kompetenzen und ihre elterliche Intuition vertrauen sollen. Schließlich kennen sie ihre Kinder am besten und haben ein Gefühl dafür, was ihre Kinder verarbeiten können. Die Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Telekommunikationsunternehmens Vodafone, den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. SCHAU HIN! hilft Eltern und Erziehenden mit zahlreichen alltagstauglichen Tipps und Empfehlungen, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.
SCHAU HIN!: www.schau-hin.info
Sie machen sich Sorgen, weil Ihr Kind zu oft und zu lange vor dem Computer sitzt? Haben Sie die Befürchtung, dass auch Ihr Kind negativ beeinflusst sein könnte oder sogar zur Computersucht oder Onlinesucht neigen könnte? Quarks & Co hat sich des Themas angenommen, weil sich viele Eltern inzwischen diese Fragen stellen.
Westdeutscher Rundfunk: www.wdr.de - erschienen: 04.12.07
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Stand: 26. September 2013