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Film & Fernsehen: Literatur

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Bei der Bundeszentrale für politische Bildung lassen sich vielfältige Arbeitsmaterialien auch zum Thema Mediengewalt bestellen.
Bundeszentrale für politische Bildung: www.bpb.de
Machen Videospiele gewalttätig? Macht Fernsehen dick? Fördert das Internet die geistige Entwicklung -- oder schadet es ihr? Über die Auswirkungen des Bildschirm-Konsums wird seit Jahren heftig diskutiert, und je nach Kenntnisstand und (wirtschaftlichem) Interesse fallen die Antworten sehr unterschiedlich aus. Jetzt gibt es endlich ein Buch, das die wissenschaftlichen Studien rund ums Thema zusammenfasst. Manfred Spitzer, leitender ärztlicher Direktor der psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm und Leiter des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen, kommt bei der Auswertung des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstandes zu einem alarmierenden Ergebnis. Und er fordert drastische Maßnahmen. Sofort.
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Wir leben in Zeiten eines schleichenden Wandels der Gefühlskultur. Das Fernsehen ist der mächtigste Lieferant sozialer Botschaften und Vorbilder, den es je gab, und wird zum heimlichen Erzieher eines neuen Sozialcharakters. Schamgrenzen sinken, öffentliche und private Gefühlsdarstellungen haben Konjunktur. Die einzelnen verändern sich - und das hat Folgen für die gesamte Gesellschaft. Peter Winterhoff-Spurk ist Professor für Psychologie und Leiter der Arbeitseinheit für Medien- und Organisationspsychologie an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Er gehört zu den »führenden Repräsentanten psychologischer Medienforschung in Deutschland mit einem wachen Interesse an der pädagogischen Medienpraxis« (medien praktisch).
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Eine Querschnittsstudie untersucht zentrale Einflüsse auf Aggressivität, Gewaltbereitschaft/Friedfertigkeit in der Problemgruppe der Schüler/innen der Klassen 5 bis 10 in Hauptschulen. Erfasst wurden Variablen aus den Bereichen Mediengewaltkonsum, sozialer Kontext, Persönlichkeit sowie emotionale Reaktionen bei realer und fiktionaler Gewalt. Als zusätzlicher Aspekt wurde der Einfluss eines niedrigen Familieneinkommens (Armut) berücksichtigt. Die Analyse der Daten basierte auf dem General Aggression Model von Anderson und Bushman. Einflüsse, die Aggression erhöhen, konnten in 7 Hauptfaktoren zusammengefasst werden: (1) Häufigkeit des Mediengewaltkonsums, (2) aggressive Emotionen beim Mediengewaltkonsum, (3) gewaltorientierte Überzeugungen, (4) Hass, Wut und Rache bei Gruppengewalt, (5) hoher TV-Konsum der Eltern, (6) Hass, Wut und Rache bei elterlicher Gewalt, (7) materialistische Wertorientierungen. Extremgruppenvergleiche und Pfadanalysen bestätigten die Bedeutung des Mediengewaltkonsums und der durch Gewalt bedingten Emotionen für die Entstehung von Aggressivität. Friedfertigkeit hing ab von familialer Kommunikation, Medienerziehung und sozialen Kompetenzen.
Zeitschrift für Medienpsychologie: Bestellung
Dieses Lehrbuch stellt grundlegende Konzepte, theoretische Ansätze und Befunde der klassischen Wirkungsforschung vor, die entweder sozial-psychologisch oder soziologisch orientiert sind. Darüber hinaus geht der Autor auch ausführlich auf neuere Perspektiven wie Uses-and-Gratifications, Informationsverarbeitung, Agenda-Setting, Wissenskluftperspektive oder Kultivierungstheorie ein. Die komplexen Zusammenhänge werden durch eine Vielzahl von Grafiken veranschaulicht. Zahlreiche Literaturhinweise, ein Glossar sowie ein Register erleichtern den Zugang zum Thema. Der Band Medienwirkungsforschung II ist als eine anwendungsorientierte Vertiefung und Ergänzung geplant.
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Auswirkungen von "Unterhaltungsgewalt" in Fernsehen, Video- und Computerspielen und was man dagegen tun kann. Eine Handreichung für Eltern und Lehrer.
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Es gibt in der Gesellschaft keinen Ort, an dem Kinder und Jugendliche eine ernsthafte und kritische Medienerziehung erhalten. Obwohl schulische Erziehung keine gesellschaftlichen Probleme löst, kann sie ihren Beitrag zur Aufklärung der Kinder und Jugendlichen über die Beeinflussung durch Massenmedien leisten und ihren Teil der Verantwortung übernehmen. Mit “Bilderfluten” legt das erfahrene Autorenteam um Dr. Werner H. Hopf ein Praxishandbuch vor, das dem Benutzer eine kurze, grundlegende Einführung zur Medienproblematik und zu Medienwirkungen, sechzehn Unterrichtseinheiten mit einer Fülle höchstaktuellen Materials und mehrere Projektvorschläge zur aktiven Medienerziehung bietet. Das Buch ermöglicht die Integration einzelner Sequenzen in den alltäglichen Unterricht und enthält darüber hinaus ein neues Konzept für fächerübergreifende Projekte, die soziales Lernen fördern. Im Rahmen des Konzepts “Sozialwirksame Schule” wurden die Unterrichtseinheiten in den Jahrgangsstufen 5 bis 9 evaluiert, wobei sich positive Wirkungen auf das Verhalten der Schüler eindeutig belegen ließen. Alle Unterrichtseinheiten von “Bilderfluten” sind in der Sekundarstufe aller Schularten einsetzbar, ebenso in anderen Institutionen. Jede Unterrichtseinheit bietet Kurzinformationen zum aktuellen Forschungsstand, zu Problemen des Inhalts und zur methodischen Durchführung sowie zahlreiche Kopiervorlagen für die Unterrichtspraxis. Bei der Konzeption der einzelnen Unterrichtseinheiten achteten die Autoren bewusst auf eine einfache und flexible Umsetzbarkeit. Sie stellen zusätzlich Zeit sparende Kurzvarianten für den alltäglichen Unterricht zu ausgewählten Themenbereichen vor.
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Der amerikanische Militärpsychologe Dave Grossman und die Erziehungsberaterin Gloria DeGaetano zeigen die erschreckenden Parallelen zwischen den bei der Ausbildung von Soldaten benutzten Videosimilatoren und so genannten "Ego-Shooter"-Videospielen auf. Diese Spiele bildeten bei den Massakern an amerikanischen Schulen und zuletzt auch in Erfurt einen deutlichen Tathintergrund. Grossmans Anliegen ist es, die Hersteller solcher "Spiele" und die Medienverantwortlichen zur Verantwortung aufzurufen. Den Eltern geben die Autoren wichtige Hilfen im pädagogischen Umgang mit gewalthaltigen Medien und ihren Kindern. Die deutsche Ausgabe wird ergänzt durch einen Beitrag des Medienpädagogen Prof. Werner Glogauer zum Zusammenhang von Mediennutzung und Gewalttaten von Jugendlichen sowie einer Reportage der "Spiegel"-Redakteurin Barbara Supp zu den Amokläufen von Bad Reichenhall und Erfurt. Das Nachwort des Übersetzers Bruno Sandkühler weist auf pädagogische Konsequenzen hin: Was können wir tun, um dem Medienkonsum, insbesondere gewalthaltiger Medien, von Kindern vorzubeugen?.
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Das interdisziplinäre Handbuch von Thomas Hausmanninger, Professor für Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg, und Thomas Bohrmann, wissenschaftlicher Assistent im Fach Sozialethik an der Universität München: Die Bearbeitung und Lösung der Mediengewaltfrage bedarf tragfähiger wissenschaftlicher Fundamente und einer interdisziplinären Vernetzung der wissenschaftlichen Bemühungen. Diese Leistungen werden in diesem Buch erstmals erbracht: Es versammelt in einem ersten Teil zunächst die historischen, juristischen, institutionellen, kommunikationswissenschaftlichen, filmphilologischen und pädagogischen Diskurse mit originaler Stimme. Im zweiten Teil, der vor allem von Hausmanninger geschrieben ist, werden diese Diskurse dann in einen systematischen Entwurf integriert. Kultur- und gesellschaftstheoretisch wird die Frage nach dem Verhältnis von Gesellschaft und Gewalt generell bearbeitet, um dann soziologisch, rezeptionsästhetisch und -psychologisch die Bedeutung von Mediengewalt aufzuschlüsseln. Geklärt wird, worin das Vergnügen an gewalthaltigen Filmen besteht und welche soziale Funktion es besitzt. Auch Gefährdungspotenziale werden umrissen, die jedoch in engem Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Verfasstheit stehen. Auf eine medienethische Grundlegung folgt dann die Auseinandersetzung mit der Produktion, Distribution und Rezeption gewalthaltiger Filme, die wiederholt den Gegenstand der Gewaltdebatte(n) bilden. Auf der Basis ethischer Maßgaben entwickeln die Autoren dabei auch Richtlinien für die strukturelle Organisation gesellschaftlicher Kommunikationskontrolle, Vorschläge zur Neufassung von Gesetzestexten und Prüfkriterien sowie eine pädagogische Programmatik.
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Wie wirkt sich die Gewaltdebatte auf die Themenstellung und Gestaltungsform zeitgenössischer Filme aus? Wie greifen Filme direkt in die Diskussion um Mediengewalt ein und beziehen Stellung? Welche Standpunkte werden vertreten und wie finden sie ihre Darstellung? Die hier versammelten Aufsätze versuchen, der Gewaltdiskussion einen neuen Zugang zu eröffnen: Sie wollen die Debatte darüber, was die Medien mit der Gewalt machen, erweitern um die Frage, was die Gewalt mit den Medien macht.
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James Bulgar, Littleton oder Bad Reichenhall - solche Schreckenstaten von Kindern verbinden wir immer auch mit Mediengewalt, mit Filmen wie 'Childplay III' oder den 'Basketball Diaries'. In der Öffentlichkeit wird Horror und Gewalt in den Medien sogar häufig als Hauptursache für das mörderische Tun von Kindern und Jugendlichen gesehen. Trotz eines Forschungsaufwands von "industriellem Ausmaß" kann die Medienwirkungsforschung aber keinen kausalen Zusammenhang zwischen dargestellter und realer Gewalt belegen. In dieser Untersuchung wird das Problem der Mediengewalt als sozial konstruiertes Problem begriffen, dessen Deutung und Wahrnehmung von einem "Masterframe der Kausalität" dominiert wird. Es wird gefragt, welche Folgen diese Konstruktion für die Rundfunkregulation und weitere gesellschaftliche Gegenmaßnahmen hat.
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Der Leipziger Professor für Empirische Kommunikations- und Medienforschung Werner Früh hat Gewaltpotentiale des Fernsehangebots untersucht und stellt die Ergebnisse jetzt in einer wissenschaftlichen Publikation vor. In die Studie flossen über 30 000 Wahrnehmungsurteile von fast 1000 Personen ein. Rund 1500 verschiedene Gewaltszenen wurden beurteilt: Wird Gewalt überhaupt als Gewalt bemerkt? Wann wird Gewalt als Gewalt empfunden? Wie unterschiedlich wird Gewalt gesehen? Allesamt Probleme, die bislang beim Thema "Gewalt in den Medien" gemeinhin ausgeblendet blieben. Darin schließt er die Überlegung ein, dass Unterschiede in der Wahrnehmung von Gewalt auch zu unterschiedlichen Folgen von Gewalt führen. In alltägliches Geschehen übersetzt, gehören zu einer Gewalt, die die bewusste Absicht impliziert, sich auf Kosten anderer einen Vorteil zu verschaffen und / oder andere zu benachteiligen, auch das Mobbing in einem Unternehmen oder das Drängeln an einer Bushaltestelle. Professor Werner Früh leitet daraus die Frage ab: "Ist es unter Umständen relevanter, wenn sich der kulturelle Standard der Toleranz gegenüber von Gewalt verändert?" Eine solche Verschiebung der "unteren Schwelle der Gewalt, die in unserem System integriert ist und die durch soziale Sanktionen in Schranken gehalten wird", auf die Medien durchaus Einfluss nehmen, erfordert nach Professor Frühs Auffassung ein weiter gefasstes Verständnis von Gewalt.
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Sind wir gegenüber Gewalt innerhalb und außerhalb der Schule machtlos? Welche Rolle spielen audio-visuelle Medien bei der Entstehung von Gewalt? Welche Maßnahmen zur Prävention von Gewalt sind möglich? Der Autor beschäftigt sich in seinem Buch mit diesen Fragen und untersucht systematisch die Rolle der Medien bei der Entstehung von Gewalt und rechtsradikalen Tendenzen. Neben einer Übersicht zum Stand der Medienwirkungsforschung wird ein differenziertes Persönlichkeitsmodell zur Medienwirkung präsentiert, das aus mehreren Forschungsprojekten in Baden-Württemberg und Sachsen entwickelt wurde. Darüber hinaus werden verschiedene anwendungsorientierte Verfahren, wie z.B. ein Beratungsmodell für die Schulberatung, ein Streitschlichtermodell mit Gesprächstechniken sowie unterrichtliche Entspannungsverfahren und Befragungsmethoden bei der Vorbereitung schulischer Aktivitäten und außerschulischer Präventionsprogramme dargestellt. Zahlreiche praxisorientierte Materialien bieten wertvolle Anregungen zur Durchführung von Schülerprojekttagen, Pädagogischen Tagen, Elternveranstaltungen und Gewaltpräventionsprojekten auf kommunaler Ebene.
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"Endlich mal was anderes." - Die Rezeption von Gewaltdarstellungen im Fernsehen unter besonderer Berücksichtigung ihrer geschlechtsspezifischen Bedeutung.
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Mediale Gewalt ist nur aus dem Zusammenhang realer Gewalt zu verstehen. Diese Thematik wird in dieser Untersuchung unter einem explizit pädagogischen Blickwinkel betrachtet. Das Buch will pädagogisches Handeln theoretisch fundieren und schildert dazu praktische Modelle für den Umgang mit medialer Gewalt. 2., durchgesehene, mit einem Vorwort aktualisierte Auflage, Reihe Medienpädagogik (hg. vom Institut Jugend Film Fernsehen, München)
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Das zweibändige Lehrbuch "Medienwirkungsforschung" bietet eine verständliche und breit angelegte Einführung in den Forschungsbereich 'Mediennutzung und Medienwirkung'. Behandelt werden grundlegende Konzepte, theoretische Ansätze und Befunde der klassischen Wirkungsforschung, die entweder sozialpsychologisch (z.B. Konsistenz-Theorien, kognitive Ansätze) oder soziologisch (z.B. Two-Step-Flow, Diffusions- und Innovationsforschung) orientiert sind. Darüber hinaus geht der Autor auch ausführlich auf neuere Perspektiven wie Uses-and-Gratifications, Informationsverarbeitung, Agenda-Setting, Wissenskluftperspektive oder Kultivierungstheorie ein. Die komplexen Zusammenhänge werden durch eine Vielzahl von Graphiken veranschaulicht, zahlreiche Literaturhinweise, ein Glossar, sowie ein Sachwortregister erleichtern den Zugang zum Thema.
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There is perhaps no bigger or more important issue in America at present than youth violence. Jonesboro; Paducah; Pearl, Mississippi; Stamps, Arkansas; Conyers, Georgia; and, of course, Littleton, Colorado. We know them all too well, and for all the wrong reasons: kids, some as young as eleven years old, taking up arms and, with deadly, frightening accuracy, murdering anyone in their paths. What is going on? According to the authors of Stop Teaching Our Kids to Kill, there is blame to be laid right at the feet of the makers of violent video games (called "murder trainers" by one expert), the TV networks, and the Hollywood movie studios - the people responsible for the fact that children witness literally thousands of violent images a day.
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Thomas Bruns zeigt, in welcher Weise sich die Gewaltberichterstattung im politischen Informationsprogramm öffentlich-rechtlicher und privater Sender verändert hat und welche typischen Strukturen der Gewaltdarstellung sich dabei herausbilden. Ausgehend vom derzeitigen Fernseh-Markt und den neuesten Studien zur Nachrichten- und Gewaltforschung werden Veränderungshypothesen abgeleitet, die erstmals mit Längsschnitt-Daten aus vier verschiedenen Meßzeitpunkten, die den Zeitraum von 1986 bis 1994 repräsentieren, überprüft werden. Die sich daraus ergebenden Ergebnisse eröffnen überraschende und weiterführende Erklärungsansätze nicht nur, was die Veränderung der Gewaltberichterstattung selbst, sondern auch, was das Konkurrenzverhältnis öffentlich-rechtlicher und privater Programmanbieter vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über Gewalt in den Medien anbetrifft.
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Zum Thema 'Gewalt und Medien' werden die aktuellsten Studien umfassend dargestellt. Allerdings werden auch ältere Studien und Thesen berücksichtigt, sofern sich die gegenwärtige Diskussion auf sie bezieht. Im Mittelpunkt steht das Verhältnis von Fernsehen und Gewalt, wobei auch das Thema Sex und Gewalt behandelt wird. Ferner werden die historische Dimension der Gewaltdiskussion und die Wirkungen der Berichterstattung über reale Gewalt in die Analyse einbezogen. Im Ergebnis zeigt sich, wie Massenmedien beim Vorliegen entsprechender Randbedingungen einen Beitrag zur Formung aggressiver Persönlichkeiten liefern können. Das Buch ist allgemeinverständlich geschrieben und richtet sich nicht nur an ein wissenschaftliches Fachpublikum, sondern vor allem auch an medienpolitische Entscheidungsträger und Pädagogen.
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Theorie und empirische Ergebnisse mit einem Beitrag zur allgemeinen Aggressionspsychologie. Dem Buch liegt eine empirische Untersuchung von 2300 Grund-, Haupt- und Realschülern in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpom­mern mit insgesamt einer halben Million Daten zugrunde. Es gelingt der Nachweis, daß die bisher niedrigen Zusammenhänge zwischen konsumierter Aggression in Filmen (TV-Gewalt) und aggressivem Verhalten auf einer zu einfachen methodischen Betrachtungsweise beruhen.
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What makes soldiers kill - or not - animates this intriguing survey by a psychologist and former U.S. Army officer. Grossman reveals that only a fraction of soldiers kill during warfare (and feel revulsion when they do); the rest (about 85 percent in World War II) resist by missing the target or refusing to fire. With an eye to the military command's imperative of overcoming that innate resistance, Grossman quotes numerous anecdotes that exemplify the phenomenon and studies that examine it. With such knowledge, the military has implemented training that gets firing rates up to 90 percent of soldiers, but the psychic cost of blazing away for real is heavy. Individually, a killer goes through thrill-remorse-rationalization stages; socially, the killer needs reassurance and if it is not received, will suffer post-traumatic stress syndrome, characteristic of Vietnam veterans. Grossman concludes his findings of "enabling factors" in killing by identifying them at work in the rampant violence afflicting American society. A book that requires some steely fortitude to finish, but once done, On Killing delivers insights on human nature that are both gratifying and repelling.
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Stand: 15. March 2013