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Die an Häufigkeit und Brutalität zunehmenden Gewalttaten von Schülern gegenüber Mitschülern und Lehrern bildeten den Hintergrund für das Symposion des Bayerischen Schulmuseums Ichenhausen; man wollte dort dem Thema "Gewalt in der Schule" in einer Vortragsreihe historisch, aber auch vor dem Hintergrund der heutigen Situation auf den Grund gehen. Die Vortragsreihe ist jetzt als lesenswerter Sammelband erschienen. |
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Die vorliegende Untersuchung befaßt sich mit in 196 Zeitungen als Amok bezeichneten Gewalttaten. Das Interesse liegt dabei vornehmlich bei einer Bestandsaufnahme des publizierten Phänomens Amoklauf unter soziologischen, kriminologischen und forensisch-psychiatrischen Gesichtspunkten. |
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Am 26. April 2002 tötete ein Erfurter Gymnasiast 16 Menschen und anschließend sich selbst. Die schockierende Tat löste eine neue Debatte über Jugendgewalt, Medienwirkung und unser Bildungssystem aus. Das Schulmassaker stellt als Amoklauf einer Einzelperson einen bislang dramatischen und traurigen Höhepunkt zumindest in Deutschland dar. Die Tat hat viele Menschen hilflos zurückgelassen, gerade auch jene, die sich täglich beruflich damit auseinandersetzen müssen. Das Archiv der Jugendkulturen e.V. begibt sich auf Spurensuche und unternimmt einen Versuch, mit Hilfe von profilierten Experten und Angehörigen des Gutenberg-Gymnasiums den lähmenden Schrecken und das Entsetzen zu durchbrechen und unseren Fragen Fakten gegenüber zu stellen, die dazu beitragen können, die eigene Hilf- und Ratlosigkeit zu überwinden. |
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Eine neue Dimension der Gewalt hat Deutschland erschüttert - unbegreifliche Ereignisse, die bislang vorwiegend aus Amerika bekannt waren: Amokläufe. Deren schreckliche Häufung in der jüngsten Vergangenheit ist leider kein Zufall. Ungerichteter Hass und ungebundene Wut, die sich in scheinbar motivlosen Taten entäußern, haben benennbare Ursachen. Der Autor legt die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Wurzeln dieser Gewalt frei. |
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Es ließ sich kaum eine friedlichere Stadt denken als die thüringische Landeshauptstadt Erfurt. Jedenfalls bis zu dem Tag, als ein ehemaliger Schüler bewaffnet ins Gutenberg-Gymnasium ging und dort 16 Menschen erschießt. Systematisch. Kaltblütig. Zwei Schüler, ein Polizist, die Schulsekretärin, die stellvertretende Direktorin und elf Lehrer sterben. Am Ende tötet er sich selbst. Seitdem ist ein Jahr vergangen. Erfurt ist bekannt geworden.. Die Stadt wird seit dem 26. April 2002 in einem Atemzug mit Orten wie Dunblane oder Littleton genannt. Dieses ZEITdokument beschäftigt sich in Reportagen, Analysen und Interviews mit den Hintergründen des Massakers, den Motiven des Massenmörders und den Folgen der Tat für die Angehörigen der Opfer. |
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