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Gesellschaft: Institutionen

Die 15 Landesmedienanstalten in Deutschland arbeiten zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben bei der Zulassung und Kontrolle sowie beim Aufbau und der Fortentwicklung des privaten Rundfunks in Deutschland in grundsätzlichen, länderübergreifenden Angelegenheiten im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten in der Bundesrepublik Deutschland (ALM) zusammen. Zu den Aufgaben der ALM gehört der Erlaß, die Abstimmung und die Einhaltung medienrechtlicher Vorschriften und Richtlinien zu unzulässigen Sendungen und zum Jugendschutz: Gewalt- und Kriegsverherrlichung, Pornografie und Verletzungen der Menschenwürde sind unzulässig. Sendungen ab 16 und 18 Jahren unterliegen bestimmten Beschränkungen im Hinblick auf die Sendezeit. So dürfen sie nur ab 22.00 bzw. 23.00 Uhr ausgestrahlt werden. Verstoßen Programmveranstalter gegen die geltenden Regelungen, können die Landesmedienanstalten ein Bußgeld von bis zu 500.000 Euro verhängen. Beschwerden über Fernsehsendungen sind an die jeweilige Landesmedienanstalt zu richten. In der Rubrik Mitglieder sind die (Internet-)Adressen der einzelnen Landesmedienanstalten aufgeführt.
Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten: www.alm.de
Im Jugendschutzgesetz und Jugendmedienschutz-Staatsvertrag haben Bund und Länder die rechtlichen Rahmenbedingungen für Trägermedien (Filme, Videokassetten, CD-Roms etc.) und Online-Medien (Teledienste, Mediendienste, Rundfunk) zusammengefasst und vereinheitlicht. Die Wahrnehmung des Jugendschutzes in den elektronischen Medien zählt zu den Aufgaben der Landesmedienanstalten. Für die Umsetzung des Staatsvertrages sorgt die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und von ihr anerkannte Einrichtungen der Freiwilligen Selbstkontrolle.
Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten: www.kjm-online.de
Bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährende Medien finden Sie die aktuelle Gesetzestexte, Rechtsprechungen und Publikationen. Die Aufgaben der BPjM sind: Jugendgefährdende Medien auf Antrag von Jugendministerien und -ämtern und der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) bzw. auf Anregung anderer Behörden und aller anerkannten Träger der freien Jugendhilfe strafbewehrten Verboten zu unterwerfen, damit sie nur noch Erwachsenen, nicht aber Kindern oder Jugendlichen zugänglich sind; Förderung wertorientierter Medienerziehung; Förderung von Selbstkontrolle der Gewerbetreibenden; Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Probleme des Jugendmedienschutzes.
Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien: www.bundespruefstelle.de
Diese Institution ist die von den Jugendministerinnen und Jugendministern der Länder gemeinsam eingerichtete staatliche Stelle für die Beachtung des notwendigen Jugendschutzes in den neuen Informations- und Kommunikationsdiensten und ist organisatorisch an die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), die für den Jugendschutz bei Onlinediensten und im Rundfunk zuständig ist, angegliedert. Die Institution Jugendschutz.net recherchiert im Internet nach jugendgefährdenden Inhalten und setzt sich ggf. mit dem Anbieter in Verbindung, um dafür zu sorgen, dass das Angebot aus dem Netz genommen oder verändert wird. Dies funktioniert allerdings in erster Linie bei deutschen Anbietern.
Jugendschutz net: www.jugendschutz.net
Die FSF ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, den Jugendschutz im Fernsehen zu verbessern und einen bewussteren Umgang mit diesem Medium zu fördern.Vereinsmitglieder sind die privaten Fernsehanbieter Deutschlands. Im Bereich der Programmprüfung begutachtet die FSF Fernsehprogramme vor ihrer Ausstrahlung und legt Sendezeiten fest. Darstellungen von Gewalt und Sexualität werden auf diese Weise begrenzt, damit Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung nicht beeinträchtigt werden.Darüber hinaus möchte die FSF den kritischen gesellschaftlichen Diskurs über das Fernsehen fördern. Dieser Absicht dient die Herausgabe der Fachzeitschrift "tv diskurs", die Veranstaltung von Fachtagungen, die Durchführung medienpädagogischer Projekte, die Erstellung von Publikationen und die Initiierung von Forschungstätigkeiten.
Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V.: www.fsf.de
Die FSK führt freiwillige Prüfungen für Filme, Videokassetten und sonstige Bildträger (z.B. DVDs) durch, die in Deutschland für die öffentliche Vorführung bzw. Zugänglichmachung vorgesehen sind. Für die Jugendfreigabe ist eine gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung erforderlich, die von der FSK im Auftrag der Obersten Landesjugendbehörden vorgenommen wird. In einer Online-Datenbank können Sie alle Bewertungen seit 2003 einsehen.
Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft e.V.: www.fsk.de
Die FSM ist ein eingetragener Verein, der 1997 von vielen Medienverbänden und einigen Unternehmen gegründet wurde. Diese Selbstkontrollorganisation bietet jedermann die Möglichkeit, sich über strafbare oder jugendgefährdende Inhalte im Internet zu beschweren oder Fragen zum Thema Jugendschutz im Internet zu stellen.
Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter: www.fsm.de
Die USK ist die gutachterliche Stelle für die Prüfung interaktiver Medien und freiwillige Selbstkontrolle der Unterhaltungssoftware-Wirtschaft. Träger ist der Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e.V. In der Online-Datenbank kann nach der USK-Einstufung von Computerspielen recherchiert werden. Artikel aus der Zeit 20/2003: Was ist die USK?
Freiwillige Selbstkontrolle Unterhaltungssoftware e.V.: www.usk.de
Die ASK begutachtet münzbetätigte Bildschirmspielgeräte beziehungsweise Software für diese Geräte. Die ASK entspricht dem Gedanken der gesellschaftlichen Selbstregulation im Sozialstaat (regulierte Selbstregulation). Sie vermittelt zwischen den Interessen der Mediennutzer und der Medienanbieter und berät die Anbieter im Rahmen des Jugendmedienschutzes.
Automaten Selbstkontrolle: www.automaten-selbstkontrolle.de
Für den Bereich der Werbung ist der Deutsche Werberat zuständig. Zu den Aufgaben gehört es unter anderem, Werbung in Hinblick auf Inhalt, Aussage, und Gestaltung weiterzuentwickeln, Misstände festzustellen und zu beseitigen, Leitlinien selbstdisziplinären Charakters zu entwickeln, Grauzonen im Vorfeld der gesetzlichen Grenzen zu ermitteln und Darstellungen, die anstößig oder unzuträglich sind, zum Schutz der Umworbenen abzustellen. Beschwerden werden schriftlich unter Angabe des Beschwerdeführers und unter Vorlage oder Bezeichnung des Werbemittels (z.B. Anzeige, Prospekt, Fernsehspot, Plakat) angenommen.
Deutscher Werberat: www.werberat.de
Bei Beschwerden über redaktionelle Beiträge in entgeltlich vertriebenen Printmedien kann man sich an den Deutschen Presserat wenden. Auf der Homepage des Deutschen Presserats kann ein Beschwerdeformular heruntergeladen werden, dass dann auf dem Postweg hingeschickt wird.
Deutscher Presserat: www.presserat.de

 

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Stand: 26. September 2013