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Robert S.

Wer war der Amokläufer?

Robert S.: "Einmal möchte
ich, dass mich alle kennen."

Von dem 19-jährigen Amokläufer Robert S. lässt sich nur ein sehr grobes Bild zeichnen. Von Mitschülern, Bekannten und Nachbarn wird der ehemalige Schüler des Gutenberg-Gymnasiums als ruhig, durchaus intelligent, kontaktfreudig und beliebt geschildert. Offensichtlich hatte er aber Probleme mit den Zwängen des Schulalltags.

  27.04.2002 [Archiv]
    "Er wollte immer auffallen und ist dabei bei den Lehrern angeeckt", sagte eine ehemalige Mitschülerin. Schon vor einem Jahr war er im ersten Versuch durch das Abitur gefallen, bekam aber eine zweite Chance. Mehrmals fälschte er Krankschreibungen und Atteste für die Schule, um sich vor Prüfungen zu drücken. Schließlich wurde er von der Schule verwiesen. Dies hielt der introvertierte junge Mann nach einem Bericht des "Spiegel" sogar vor seiner Familie geheim.  
 
   
 
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Das Gründerzeithaus, in dem der 19-Jährige gemeinsam mit seiner Mutter wohnte, ist nur wenige Minuten von der Schule entfernt. Die oberste Etage des hellgelb gestrichenen Gebäudes ist einen Tag nach dem Massaker ebenso verwaist wie die Straße des sonst so belebten Viertels.
 
 
    Unscheinbarer Eigenbrötler
     "Ich konnte genau in sein Zimmer schauen", sagte die ehemalige Nachbarin Marlies Reich. Die 22-Jährige, die jetzt ein paar Häuser weiter wohnt, erinnert sich an Poster mit mystischen Motiven an seiner Zimmerwand. Sie beschreibt den Amokschützen als ruhigen, unscheinbaren Eigenbrötler. "Ich dachte, er hat schon eine Lehrstelle und arbeitet", sagte sie. 
 
 
   
 
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Stichwort: Waffenbesitz in Deutschland  
Chronologie: Amokläufe in Deutschland  
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Der 19-Jährige war im Polizeisportverein und einem Erfurter Schützenverein aktiv. Dort hat er nicht nur Schießen gelernt. Durch seine Mitgliedschaft im Schützenverein kam er auch an die Waffenbesitzkarten für Pistolen und langläufige Waffen heran, wozu die beim Amoklauf mitgeführte Pumpgun zählt. Unklar ist allerdings, wo er Waffen und die von den Beamten sichergestellten 1200 Schuss Munition gekauft hatte.
 
 
    Computerspiele und Actionfilme
     "Es war bekannt, dass der Täter ein Freund von Computerspielen und Actionfilmen war, in denen es relativ rau zur Sache ging", sagte der Erfurter Polizeichef Rainer Grube. Es sei nicht auszuschließen, dass er sich "durch frühere Taten motiviert gefühlt" habe.   
 
 
    Bis vor einem halben Jahr stand der junge Mann noch im Handballtor des SSV Erfurt-Nord. Als "ruhiger Typ, nicht der Macher, er war eben mit dabei", beschrieb Jugendwart Norbert Hieltscher den 19-Jährigen in der "Thüringischen Landeszeitung". Im Sportunterricht habe er nie zu den Mutigen gehört, sagte ein ehemaliger Lehrer der "Thüringer Allgemeinen". Nur einmal offenbarte er sich einer ehemaligen Mitschülerin: "Einmal möchte ich, dass mich alle kennen."  
 
     
 
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