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2.Mai: Brief drückt Trauer der Familie Steinhäuser aus
Die Familie des Todesschützen von Erfurt hat in einem offenen Brief ihre Trauer, Verzweiflung und Hilflosigkeit über die Bluttat ausgedrückt. "Uns tut es unendlich Leid, dass unser Sohn und Bruder so ein entsetzliches Leid über die Opfer und ihre Angehörigen gebracht hat", schreiben die Eltern und der Bruder von Robert Steinhäuser, der am vergangenen Freitag im Gutenberg-Gymnasium 16 Menschen und sich selbst erschossen hat. Der Brief erschien in der "Thüringer Allgemeinen" und der "Thüringischen Landeszeitung". "Seit dieser schrecklichen Tat fragen wir uns immer wieder und immer wieder, woher der Hass und die Verzweiflung von Robert kamen und warum wir nichts davon erfahren haben. Wir waren eine ganz normale Familie und haben Robert anders gekannt", schreibt die Familie weiter.
Kanzler will Runden Tisch der Fernsehverantwortlichen

Bundeskanzler Schröder will einen Runden Tisch zur Gewaltdarstellung in Fernsehen und Internet ins Leben rufen. Neben Politikern sollen Fernsehsender, Landesmedienanstalten und Internet-Anbieter vertreten sein. Das wurde auf einem Treffen mit den Chefs öffentlichen-rechtlicher und privater Fernsehsender über Konsequenzen aus dem Amoklauf von Erfurt vereinbart. Ziel sei es, Vorschläge für einen verbesserten Jugendschutz zu erarbeiten. Zudem wollen die TV-Sender Aufklärungs-Spots senden, in denen Gewalt als Konfliktlösungsmittel geächtet wird. ZDF-Intendant Schächter sagte, es sei möglich, dass der Runde Tisch eine Art Ehrenkodex zur Darstellung von Gewalt vereinbart.

Die Fernsehvertreter verwahrten sich allerdings dagegen, den Medien zuzuschieben. Der ARD-Vorsitzende und WDR-Intendant Pleitgen erklärte, die öffentlich-rechtlichen Sender hätten zwar ein funktionierendes Kontrollsystem, dennoch hätten nach Erfurt die Alarmglocken geschrillt. Gewalt sei Teil der Realität und damit darzustellen: "Die Medien haben sich damit auseinander zu setzen, real und fiktional", sagte Pleitgen. RTL-Geschäftsführer Zeiler warnte davor, die Medien zum "Sündenbock" zu machen.
Kostenlos zur Trauerfeier

Thüringer Schulklassen können am Freitag kostenlos mit der Bahn zur offiziellen Trauerfeier für die Opfer des Amoklaufes fahren. Die Deutsche Bahn in Erfurt bittet jedoch um vorherige Anmeldung, um bei Bedarf zusätzliche Züge einsetzen zu können. Anmeldungen mit der Zahl der Schüler und der gewünschten Verbindung können unter folgende Rufnummern angemeldet werden:

Fax: 0361 - 300 39 64

Telefon: 0361 - 300 18 88, 300 31 35 und 300 31 36
04.07.2002 | 22:21  
 
http://www.wahl.tagesschau.de/

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