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Am Gutenberg-Gymnasium in
Erfurt haben vier Monate nach dem Amoklauf eines ehemaligen Schülers
die Sanierungsarbeiten begonnen. Die Arbeiten an dem
Jugendstil-Gebäude werden voraussichtlich ein Jahr dauern. Nach
Angaben der Erfurter Stadtverwaltung stellt der Bund für die
Arbeiten zehn Millionen Euro zur Verfügung.
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Im ersten
Bauabschnitt werden Dach und Fassade der Schule saniert. In einem
europaweiten Architekturwettbewerb ist die Gestaltung der
Innenräume, der Sporthalle, der Aula und der Freianlagen
ausgeschrieben. Beachten sollen die Architekten dabei auch die Ideen
von Schülern, Lehrern und Eltern. Bis die Schule wieder eröffnet
werden kann, werden die rund 700 Gymnasiasten in einer Ersatzschule
unterrichtet.
Das Gutenberg-Gymnasium war nach dem Massaker
eines ehemaligen Schülers geschlossen worden. Der 19-Jährige hatte
am 26. April 16 Menschen erschossen und sich danach umgebracht. Um
die Erinnerung an den Amoklauf wach zu halten, waren vor
Sanierungsbeginn Gegenstände im Schulgebäude gesichert worden, die
das Massaker dokumentieren.
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| 27.08.2002 | 18:31 |
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