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7.Mai: Waffenkäufer müssen älter sein als 18
Das Waffenrecht und der Jugendschutz sollen verschärft werden. Darauf haben sich Bundeskanzler Schröder und die Ministerpräsidenten der 16 Länder am Montagabend geeinigt. Mit dem Beschluss reagiert die Regierung auf den Amoklauf eines 19-Jährigen, der in Erfurt 16 Menschen und sich selbst erschossen hatte. Vorgesehen ist, dass Sportschützen mindestens 25 Jahre alt sein müssen, bevor sie eigene Waffen kaufen dürfen. Bisher lag das Mindestalter bei 18 Jahren. Noch vor der Sommerpause sollen die Gesetzesverschärfungen sämtliche parlamentarische Hürden nehmen. Details zur Verschärfung des Waffenrechts soll eine Arbeitsgruppe aus Bund und Ländern noch im Mai erarbeiten.

Sollten die Länder beim Kauf anderer Schusswaffen nun für ein Mindestalter von 21 Jahren plädieren, sollen andere Barrieren wie Eignungstests oder psychologische Gutachten eingebaut werden. Zudem wird erwogen, jedem Bürger nur eine bestimmte Anzahl von Waffen in Privatbesitz zu erlauben. Auch soll die Trennung von Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten vorgeschrieben werden.
Verschärfung des Waffenrechts kein Allheilmittel

Die Verschärfung des Waffenrechts reicht nach Ansicht des Saarländischen Ministerpräsidenten Müller nicht aus, um Vorfälle wie Erfurt auch in Zukunft zu verhindern. "Wir können versuchen, das Risiko einer Wiederholung dieser schrecklichen Tat auf ein Minimum zu reduzieren, aber wir werden es nicht völlig ausschließen können. Was auch immer Politik tut, die besten Gesetze und die besten Schulen können nicht das ersetzen, was in den Familienversäumt wird", so Müller. Grundsätzliche Themen wie Ächtung der Gewalt in der Gesellschaft und die Stärkung der Erziehungskraft der Familien und Schulen müssten weiterhin behandelt werden.
04.07.2002 | 23:20  
 
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