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5.Mai: Fünf Tote des Schulmassakers beigesetzt

Die ersten Opfer des Amokläufers aus Erfurt sind beigesetzt worden. Die Angehörigen und Freunde blieben unter sich. Derweil meldeten sich die Eltern des Schützen zu Wort. Sie vermuten Überforderung als Auslöser für die Tat. Die Polizei in Rosenheim bestätigte inzwischen, dass sie einer Spur nachgeht, wonach der 19-Jährige sein Massaker angekündigt haben soll.


Familien und Freunde haben in privatem Kreis Abschied von der ersten Opfern des Amokläufers am Gutenberg Gymnasium genommen. Abgeschirmt von den Medien setzten sie fünf der 16 erschossenen Menschen bei. In Zeitungen verliehen Schüler ihrer Trauer am Sonnabend erneut Ausdruck. "Nichts wird mehr, wie es war", schrieben die Mitschüler in einer Zeitung in Gedenken an die beiden 14- und 15-Jährigen, die durch eine geschlossene Tür von Kugeln getroffen worden waren.
Eltern: Anmeldung am Gymnasium ein "furchtbarer Fehler"

Derweil meldeten sich die Eltern des 19-jährigen Robert S. zu Wort, der das Blutbad angerichtet hatte. Im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", bezeichnete die Mutter es als "grauenhaften Fehler", ihren Sohn nach der Grundschule am Gymnasium angemeldet zu haben. Er sei dort womöglich überfordert gewesen. Außerdem schildert sie, dass ihr Sohn von Computerspielen wie besessen gewesen sei. Der Vater gibt an, er sei aufmerksam geworden, weil der 19-Jährige hohe Summen von seinem Konto abhob. Er habe ihm aber vertraut, als er erklärte, er habe das Geld angelegt, um höhere Zinsen zu bekommen. Beide Eltern beteuern, sie hätten gedacht, dass ihr Sohn die Schule noch besuche. Tatsächlich war er bereits verwiesen worden.

Zeuge aus Rosenheim: Tat wurde angekündigt

Das Polizeipräsidium Oberbayern geht inzwischen einer neuen Spur nach. Die Behörde bestätigte einen Bericht des "Focus", wonach der Amokläufer seine Tat einen Tag zuvor womöglich in einem Internet-Chat angekündigt hatte. Dafür habe sich ein Zeuge gemeldet. Ob der Amokläufer sich das Blutbad an einer Schule in Littleton (USA) zum Vorbild genommen hatte, ist noch unklar. Die Polizei wollte entsprechende berichte bislang nicht bestätigen. In der amerikanischen Stadt hatten im April 1999 zwei Schüler der Colombine-Highschool 15 Menschen getötet.
04.07.2002 | 22:56  
 
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