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10 Millionen registrierte Schusswaffen in Deutschland
Derzeit gibt es in der Bundesrepublik mit etwa 80 Millionen Einwohnern zehn Millionen registrierte Schusswaffen. Nach Angaben des CSU-Bundestagsabgeordneten Koschyk entfallen sie auf vier Millionen Privatbesitzer. Die Gewerkschaft der Polizei schätzt die Zahl illegaler Waffen in privaten Händen auf 20 Millionen Stück. 1999 wurden in Deutschland rund 940.000 Straftäter verurteilt. Fast 2000 Mal ging es um Delikte mit Schusswaffen In 79 Fällen hatten die Verurteilten ihre Straftaten mit einer illegalen Schusswaffe begangen, in 781 Fällen mit einer legalen Waffe. 994 Vergehen entfielen auf so genannte erlaubnisfreie Waffen (Erbstücke, Gas- und Schreckschusswaffen etc.).

Großkalibrige Waffen gehören meist Jägern. Es kann sich aber auch um Personen handeln, die Waffen vor dem In-Kraft-Treten der Waffengesetze im Jahre 1972 gekauft oder solche Waffen geerbt haben. Registrierte Sammler dürfen Schusswaffen erwerben, wenn sie im Besitz einer Waffenbesitzkarte sind.
Stichwort: Waffenbesitzkarte

Wer eine Schusswaffe oder Munition erwerben oder besitzen möchte, benötigt dazu eine Erlaubnis. Das ist die Waffenbesitzkarte. Im Alltag wird sie meist "Waffenschein" genannt. Wer sie erhalten will, muss volljährig sein. Keine solche Karte ist für Gas- und Schreckschusswaffen sowie für Luftdruck-, Federdruck- und CO2-Waffen erforderlich. Solche Waffen dürfen ebenfalls nur Volljährige erwerben. Allerdings hat der Bundestag am Freitag eine Verschärfung der Waffengesetze beschlossen. Künftig ist das öffentliche Tragen einer Gas- und Schreckschusswaffe nur noch mit einem so genannten kleinen Waffenschein erlaubt. Dieser setzt die Prüfung der Zuverlässigkeit und Eignung des Antragstellers voraus.

Näheres regelt derzeit § 28 des Waffengesetzes. Mit der Erlaubnis können Auflagen verbunden sein. Die Waffenbesitzkarte gilt jeweils für eine bestimmte Zahl von Waffen. Die Erlaubnis wird normalerweise unbefristet erteilt.

Das Gesetz sieht aber auch zahlreiche Ausnahmen vor, bei denen keine solche Karte benötigt wird. Keine Erlaubnis braucht nach diesem Gesetz zum Beispiel, "wer eine Schusswaffe von Todes wegen erwirbt" ? damit ist das Erbe gemeint. Nötig ist sie auch nicht, wenn eine Waffe von einem Berechtigten "zum Zwecke der sicheren Verwahrung" übernommen wird. Was unter "sicherer Verwahrung" zu verstehen ist, wird nicht näher ausgeführt.
24.06.2002 | 20:17  
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